Indianer

Schildkröte
(wird oft bei Zuni benutzt)

Beständigkeit, Weisheit, Gesundheit, auch

Gemütlichkeit und Freundschaft, auch Beharrlichkeit

geflochtenes Seil(Kordeldesign)

Freundschaft, Stärke, Partnerschaft (

auch Freundschaft die hält wie ein Strick)

Sonne (auch als Halbsonne dargestellt) Beständigkeit, Glückseligkeit
Bär Stärke, auch geistige Heilkraft
Wolken und Regen gute Ernte (lebenspendend)
Federn Energiefänger
Bergkette Bergkette Reichhaltigkeit (der Natur)
Pfeilspitze Wachsamkeit, Wendigkeit
Pfeil Schutz
Pfeil (in der Ringschiene) Gesundheit
Pfeile (gekreuzt) Freundschaft
Pferd (bei den Hopi) Reise
Regentropfen

Leben (Wasser- in der Wüste

überlebensnotwendig)

Maiskolben  
Medizinbündel (-beutel) Gesundheit
Cachina

gute Geister,

(oft als Puppe dargestellt / auch als Maske für Zeremonien)

Cocopelli

Flötenspieler, auch

Casanova der Wüste, Vogel,

gute Ernte (auch Reichhaltigkeit)

Kaktusblüte Schönheit, Liebe
Schmetterling

ewiges Glück, ewiges Leben

(Liebe zur Natur)

Leiter ins Kiwa unterirdischer Sitzungsraum unterirdischer Sitzungsraum
Rautensymbol (Rhombus)

Auge des Medizinmannes

(in Silber) auch Symbol für

Weisheit (kann auch in Stein sein)

Herzsymbol

Zeichen für Liebe

und Sonne

(aus europäischen Kulturen übernommen)

Rosette (Concha)

Concha = Muschel

(z. B. am spanischen Zaumzeug)

vorrangig von Navajo benutztes Symbol

Eule Weisheit Weisheit
geschwungene und runde Federn Weisheit
spitze Adlerfedern Stärke
Schnecke Kreis des Lebens, von der Geburt bis zum Tod
Sonnenstrahlen Glückseligkeit (das Leben an sich)
Zopf (Zopfdesign) Zopf (Zopfdesign) Stärke (für die Ewigkeit)
Malachit Malachit Erde, auch für grüne Pflanzen
Lapislazuli

Lapislazuli Himmel, Nachthimmel (Wasser)

auch für Liebe und Freundschaft, auch

Erleuchtung für die Schönheit/ öffnet

das Herz für die Liebe, fördert

analytisches Denken

Türkis (im Südwesten) Himmel
Türkis

Wohlstand, Gesundheit,

Erfolg, auch streßreduzierend

dunkelblauer Türkis mehr Kupferanteil
grüner Türkis mehr Eisenanteil
Koralle Reichtum des Meeres, Farbe der Erde
Türkis und Koralle Mischung, die Glück bringen soll
Jaspis (roter)

Konfliktbewältigung, hält

negative Einflüsse fern

(der Stein des Grand Canyon)

Perlmutt

Symbol für Mond (Mond aus Perlmutt entstanden)

absorbiert negative Energie, beeinflußt emotionale Ebene

Sugilith Kreativität, Denken
Rodocrosith zieht die Liebe an
Amethyst beruhigend, die Gefühlswelt stärkend
Variscrith
 
Achat

organisatorische Fähigkeiten stärkend

(blue-laced-Agat)

Austernmuschel (violett)  
Chaorit

bringt Ängste und Unsicherheit

ins Bewußtsein um mit diesen

besser umgehen zu können

Calzit als Glücksbringer
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Dream Catcher und andere Netzamulette der nordamerikanischen Indianer

Netzamulette und netzförmige Muster auf

Gegenständen und Kleidungsstücken spielten bzw. spielen

noch heute in der spirituellen Welt der Indianer eine wichtige Rolle.
Als Vorbild dienen Fischer- und Bibernetze, sowie Spinnennetze.

In Spinnennetzen verfangen sich Fliegen und Stechinsekten,

die Fäulnis und Krankheiten verbreiten. Netze halten

also Not und Verderben von den Menschen fern.

Fischer- und Bibernetze sicherten Versorgung und Wohlstand.
Die Cree- und andere Indianer befestigten

ein Netzamulett am Wiegenbett der Kleinkinder.

Dieses sollte alles Böse fernhalten und für eine gute Entwicklung des Kindes sorgen.
Krieger der Plains-Indianer trugen Netzamulette

an Glasperlenschnüren als persönliche Kriegsmedizin.

Medizin hier als ein mit einer spirituellen Kraft aufgeladener

Gegenstand oder eine machtvolle Substanz.

Das Amulett soll seinen Besitzer beschützen

und ihm magische, schützende oder heilende Kräfte verleihen.
Heute fertigen die Indianer in

den Reservaten Netzamulette für Touristen, um ihre

Lebensbedingungen zu verbessern.
Beliebt sind Netzanhänger für Halsketten

oder Autorückspiegel und Schlüsselanhänger.
Eine weitere Form ist der Dream Catcher

(Treaumfänger), der Träume, die vorbeigleiten, fängt.

Die guten Träume kennen den Weg und schlüpfen

durch die mittlere Öffnung; sie gleiten sanft zum darunter liegenden Schläfer.
Die bösen Träume kennen den Weg

nicht und verfangen sich im Netz und

in den Federn, um mit dem Tageslicht zu vergehen.
In das Netz werden oft Glasperlen oder andere

dekorative Gegenstände eingewebt, die

auch spirituelle Bedeutung haben können.
Teile von Tieren, wie Krallen, Haare oder Federn, sollen

die positiven Eigenschaften dieser Tiere auf den Besitzer übertragen
 

 

Überlieferung der Aborigines:
 

Die Seelenfrau diente der Gemeinschaft als Traumfängerin.

Alle Menschen träumen, nicht jeder macht sich die Mühe, sich

an seine Träume zu erinnern und die darin

enthaltenen Botschaften zu entziffern, aber wir träumen alle.

Träume sind Schatten der Realität, von

allem was auf dieser Welt geschieht, gibt es

auch ein Abbild in der Traumwelt. Und dort findet

man zu allem eine Antwort. Die Spinnennetze wurden

bei einer aus Tänzen und Liedern bestehenden Zeremonie

als Hilfsmittel eingesetzt.

Man bat das Universum auf diese Weise

um eine Führung durch die Welt der Träume.

Die Seelenfrau half dem

Träumenden dann, die Botschaft in seinem Traum zu deuten.
 

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Die Stammesangehörigen nehmen die Hilfe

der Traumfänger bei den unterschiedlichsten Problemen in Anspruch.

Wenn sie sich über ihre Beziehung

zu einem anderen Menschen nicht im klaren sind,

Probleme mit der Gesundheit haben oder nicht verstehen,

welchen Sinn eine bestimmte Erfahrung

haben soll, suchen sie die Antwort auf ihre

Fragen stets im Traum. Für uns "Veränderte Menschen" gibt

es nur einen Zugang zur Traumwelt: den Schlaf.

Aber die "Wahren Menschen" können sich

auch im wachen Zustand in die Bewusstseinsebene

des Traums versetzen.

Da sie sich nicht mit Hilfe bewusstseinsverändernder Drogen

 in die Traumwelt begeben, sondern

einfach durch Atemtechnik und Konzentration,

handeln sie sehr bewusst. Die Stammesange-hörigen

träumen nachts nur, wenn sie einen Traum herbeigerufen haben.

Der Schlaf ist für ihre Körper eine wichtige Zeit

der Ruhe und Erholung. In diesen Stunden sollen

die Energien nicht auf mehrere Vorhaben gleichzeitig gelenkt werden.

Sie glauben, dass

wir "Veränderten Menschen" nachts träumen, weil es

in unserer Gesellschaft nicht erlaubt ist, tagsüber zu träumen.
 

(aus dem Buch "Traumfänger" von Marlo Morgan)

 

Die Sage vom Traumfänger
 

Vor langer, langer Zeit war eine Familie in schrecklicher Not.

Wohl führten sie ein gutes und im Geistigen

begründetes Leben, aber ihre Nächte ware

n von schrecklichen Träumen und Visionen erfüllt.

Der Vater, der keinen Ausweg sah, nahm seine Medizinpfeife und ging,

um Rat zu suchen beim großen Geist. Ruhig

saß er auf einem offenen, mit Präriegras

bestandenem Feld, rauchte dabei und lauschte dem Flüstern des Windes.

"Ich kann dir helfen", hörte er. "Wer sprach zu mir?"

fragte der Vater. Als er um sich sah, bemerkte

er eine große Spinne, die auf einem Grashalm saß.

"Ich bin es, die dich angerufen hat. Ich habe

eine Antwort auf deine Gebete. Ich will dich meine Medizin lehren.

Die Verwirrungen in deinem Leben kommen nicht aus dir selbst, denn

du führst ein gutes, im Geistigen

begründetes Leben. Jene Geister um dich herum,

die nicht in Harmonie leben, möchten, dass du

 zugrunde gehst. Es sind böse Geister, dem Chaos entstammend,

die dich während deines Schlafes heimsuchen."

Während die Spinne dem Vater das alles sagte

war sie geschäftig, zog zwei Grashalme zueinander und

band sie mit Spinnweb zusammen.

"Du musst mir jetzt bestimmte Dinge bringen, damit ich dir helfen kann",

sagte die Spinne. Der Vater ging fort und brachte,

als er zurück kam die Dinge mit, die die Spinne erbeten

hatte. Zuerst legte er die Adlerfeder in das Gewebe.

"Diese Feder bedeutet die Luft und die Geister der Lüfte",

sagte die Spinne. "Als nächstes soll der Stein in das

Gewebe gebracht werden, dieser Stein bedeutet

den Geist der Erde. Dann lege die Muschel in das Gewebe,

diese Muschel bedeutet den Geist des Meeres.

Zum Schluss lege die Perlenschnur in das Gewebe.

Diese Perlen wurden im Feuer gebildet und bedeuten

die Geister des Feuers. Nun nimm diesen Fänger der Träume,

der die Kräfte von Erde, Wind, Feuer und Wasser in

sich trägt. Hänge ihn über dein Bett und du wirst gut ruhen.

Weil friedliche Geister sich in einer geraden Linie fortbewegen,

werden sie in den Träumen zu dir kommen können.

Aber die Geister chaotischen Ursprungs können auf

gerader Linie nicht vorankommen

 und werden in dem Gewebe eingefangen,

wo sie festgehalten werden, bis

die Strahlen der Sonne sie verbrennen."

 

Die Legende vom Dreamcatcher

Der traditionelle Dreamcatcher stammt

vom Ojibwa-Volk in Minnesota,

wie auch von den kanadischen und nordamerika-nischen Sioux.


Das Kind einer Sioux-Frau litt an bösen Träumen.

In ihrer Seelenqual ging die verängstigte Frau zur alten Spinnenfrau,

da sie die weiseste aller Gottheiten war.

Sie lehrte die Mutter aus Weidenzweigen

den Ewigen Kreis, das Netz des Lebens oder den Traumschild herzustellen.


Dieser Dreamcatcher wurde dann über

der Wiege ihres Kindes aufgehängt, das

von nun an ruhig schlief und süss träumte.


Den indianischen Überlieferungen zufolge

treten Träume von oben in den Dreamcatcher ein.

Böse Träume und Gedanken gehen in der Netzfalle

zugrunde und verschwinden dann im Morgengrauen.
Gute Träume hingegen verstehen sich

durch das Netz hindurchzufiltern und gleiten

durch die Öffnung in der Mitte des Kreises hinunter bis zum Pendel.


Nach der traditionellen Art der nordamerikanischen Indianer

wurde dieser Dreamcatcher mit tiefer spiritueller Ehrfurcht

und heiligem Respekt gefertigt.

Viele Menschen

behalten ihren Dreamcatcher ihr Leben lang.

Einen Dreamcatcher zu besitzen heisst nicht nur

den Träumen nachzujagen, sondern die Träume

zu fangen, um dadurch unsere Ziele zu erreichen.

 www.belladonna.de
 

Türkis (Farbe des Himmels) und Koralle (Farbe der Erde)

zusammen ergeben eine Kombination, die Glück bringen soll.
Wenn der Wind bläst, sucht er den Himmelsstein. (Türkis)
 

1816 fingen die Indianer an Schmuck zu verarbeiten.

Sie nutzten dafür Silber und ihre handwerklichen Fähigkeiten,

die sie teilweise von den Spaniern übernommen haben.

Unbestätigten Berichten zufolge haben die Indianer

bereits im 16. Jahrhundert angefangen

Schmuck aus Silber (damals Münzen) zu fertigen.

Silberröhrchen beim Schmuck

(liquid silver - flüssiges Silber)

werden Hichi genannt uns sind auf Silber

oder auf besondere Sehnen aufgezogen.

Mehrreihig ergibt sich ein Anblick wie

flüssiges Silber, wo auch der Name herrührt.

Schildkröten: die Sternenfrau wurde aus

dem Himmel geworfen und

die Schildkröte wurde beauftragt einen Haufen

zusammenzutragen um sie aufzufangen, so entstand der Kontinent America

(laut indianischer Tradition).


Mais ist eines der Grundnahrungsmittel

der Indianer, er wird oft auch als Schmuck dargestellt (Corn-Design / Corn-Inlay ...)

 

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